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ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Gliwice
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Gliwice ([]; deutsch Gleiwitz []) ist eine oberschlesische kreisfreie GroĂstadt in der polnischen Woiwodschaft Schlesien und Kreisstadt des Powiat Gliwicki (Powiat Gleiwitz). Mit rund 180.000 Einwohnern ist sie die viertgrĂśĂte Stadt in der Woiwodschaft Schlesien. Gliwice besteht seit dem 13. Jahrhundert und ist eine der ältesten Städte des Oberschlesischen Industriegebiets. Die Stadt ist Sitz der Schlesischen Technischen Universität. Bis 1945 war die BevĂślkerung laut damaliger Volkszählungen mehrheitlich deutsch neben einer stärkeren polnischen Minderheit. Aufgrund der Vertreibung der Deutschen leben heute in Gliwice nur noch rund 1,3 % Deutsche laut der Volkszählung aus dem Jahr 2011.
Contents
⢠Geographie
⢠Stadtgliederung
⢠Nachbargemeinden
⢠Geschichte
⢠20. Jahrhundert
⢠Eingemeindungen
⢠Demographie
⢠Politik
⢠Stadtrat
⢠Wappen
⢠Bauwerke
⢠Standbilder
⢠Theater
⢠Kinos
⢠Museen
⢠Parks
⢠Sport
⢠Verkehr
⢠Medien
⢠Ehrenbßrger
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Geographische Lage
Die Stadt liegt in der Region Oberschlesien an der Klodnitz und dem Klodnitzkanal auf 218 m Ăź. NHN, etwa 65 Kilometer sĂźdĂśstlich von Oppeln, 150 Kilometer sĂźdĂśstlich von Breslau und 95 Kilometer westnordwestlich von Krakau; sie ist die westlichste Stadt des oberschlesischen Industriegebiets. Die Klodnitz durchflieĂt die Stadt in Ost-West-Richtung. Der zweite Fluss der Stadt ist die Bytomka, die in die Klodnitz mĂźndet. Der dritte Fluss, der ebenfalls in die Klodnitz mĂźndete, bevor ein Teil des Flusses zugeschĂźttet und somit die Verbindung zur Klodnitz unterbrochen wurde, ist die Ostropka, die im Stadtteil Ostropa entspringt. Der Gleiwitzer Kanal beginnt in einem Hafen im westlichen Teil der Stadt.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 134,2 km², von der etwa 9 % Wälder einnehmen, weitere 3 % sind GrĂźnflächen. Gliwice ist von der Fläche die siebzehntgrĂśĂte Stadt Polens. Wegen der GrĂśĂe des Stadtgebiets ergeben sich auch Unterschiede in der Flächennutzung. Die grĂśĂten bebauten Flächen dehnen sich in der Mitte der Stadt aus. Im Norden sowie im Osten befinden sich noch grĂśĂere bebaute Flächen als im Westen und im SĂźden der Stadt, da sich hinter der Ăśstlichen und nĂśrdlichen Stadtgrenze gleich wieder Städte (wie Zabrze) befinden.
Stadtgliederung
Die Stadtgliederung von Gliwice wurde am 22. Februar 2008 neu festgelegt; bereits am 14. September 2006 waren 18 Bezirke festgelegt worden. Demnach gliedert sich Gliwice nun in zwanzig Stadtteile:
⢠Bojków (SchÜnwald)
⢠Brzezinka
⢠Czechowice (Schechowitz)
⢠Kopernik
⢠Ligota Zabrska (Ellguth-Zabrze)
⢠ĹabÄdy (Laband)
⢠ObroĹcĂłw Pokoju
⢠Ostropa (Ostroppa)
⢠Politechnika (Technische Universität)
⢠Sikornik
⢠SoĹnica (Sossnitza)
⢠Stare Gliwice (Alt-Gleiwitz)
⢠Szobiszowice (Petersdorf)
⢠ĹrĂłdmieĹcie (Innenstadt)
⢠Trynek (Trinneck)
⢠Wilcze GardĹo (Eichenkamp-Siedlung)
⢠Wojska Polskiego
⢠Wójtowa WieŠ(Richtersdorf)
⢠Zatorze (Stadtwald)
⢠ŝerniki (Zernik)
Nachbargemeinden
Nordwestlich, westlich und sĂźdlich von Gliwice liegt der Powiat Gliwicki mit den Gemeinden GieraĹtowice (Gieraltowitz), Pilchowice (Pilchowitz), Rudziniec (Rudzinitz), SoĹnicowice (Kieferstädtel) und den Städten KnurĂłw (Knurow) und Pyskowice (Peiskretscham). Im Norden liegt der Powiat TarnogĂłrski (Tarnowitzer Distrikt) mit der Gemeinde ZbrosĹawice (Broslawitz) und im Osten die Stadt Zabrze (Hindenburg O.S.).
Geschichte
Mittelalter und FrĂźhe Neuzeit
Der Ort ist seit dem 13. Jahrhundert als Stadt nachweisbar, 1276 wurde er erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1337 war er Sitz des Teilherzogtums Gleiwitz. 1526 fiel die Stadt wie das gesamte Schlesien an das Haus Habsburg. 1601 gab es einen groĂen Brand. 1623 und 1645 wurde die Stadt im DreiĂigjährigen Krieg geplĂźndert, 1626 erfolglos von Polen belagert.
Der TĂźrkenkrieg und die daraus resultierende Geldnot zwang die Habsburger, Gleiwitz fĂźr die relativ geringe Summe von 14.000 Talern an Friedrich Zettritz zu verpachten. Die Pachtzeit unter Zettritz â nur fĂźr die Stadt Gleiwitz â sollte ursprĂźnglich 18 Jahre dauern, 1580 wurde sie jedoch um zehn Jahre und 1589 um weitere 18 Jahre verlängert.
Neuzeit und Industrialisierung
Der Zeitraum von 1740 bis 1763 war gekennzeichnet durch die schlesischen Kriege zwischen Ăsterreich und PreuĂen, in deren Folge die Stadt an PreuĂen fiel.
Ein bedeutender wirtschaftlicher Aufstieg der Stadt folgte der Errichtung der EisenhĂźtten-Industrie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Nach den 1789 in Malapane gemachten Versuchen, einen Hochofen anstelle der bis dahin Ăźblichen Holzkohle mit Koks zu betreiben, baute man im KĂśniglich PreuĂischen HĂźttenwerk Gleiwitz den ersten mit Koks befeuerten Hochofen auf dem europäischen Kontinent und eine EisengieĂerei, die im November 1796 ihren Betrieb aufnahmen. Die Produktion von Roheisen konnte bald von 1000 kg auf 2000 kg pro Tag gesteigert werden. Die florierenden Geschäfte fĂźhrten zum Ausbau und zur Erneuerung kleinerer Industriewerke wie auch zur Entstehung neuer Industriezweige. GefĂśrdert wurde diese Entwicklung durch den Anschluss von Gleiwitz an die Wasserwege und das Schienennetz. 1804 wurde der Klodnitzkanal erĂśffnet; seitdem besteht eine WasserstraĂe zwischen Gleiwitz und der Oder. Am 10. März 1813 unterschrieb Friedrich Wilhelm III in Breslau die Stiftungsurkunde des Eisernen Kreuzes. Die ersten Abzeichnungen, nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel, entstanden in der KĂśniglich PreuĂischen EisengieĂerei in Gleiwitz. Hier stellte auch August Friedrich Holtzhausen in einer 1806 eigens dafĂźr gegrĂźndeten Maschinenabteilung bis 1825 etwa 50 Dampfmaschinen her, ein wichtiger Faktor fĂźr die Industrialisierung Schlesiens. Im Jahr 1845 begann der Bau der Eisenbahnstrecke, die Gleiwitz mit Oppeln und Breslau verbindet.
Im Jahre 1868 entstanden die Huldschinsky-Werke. Oscar und Georg Caro, die Erben der GrĂźnder des HĂźttenwerks HerminenhĂźtte in Laband, Ăźbernahmen 1883 das HĂźttenwerk Julia in Bobrek. Zusammen mit August Wilhelm Hegenscheidt grĂźndeten sie 1887 die Firma âObereisenâ und dehnten ihre Kontrolle und Macht Ăźber alle neu entstandenen Industriewerke aus. In der näheren Umgebung von Gleiwitz gab es in jenen Tagen 14 Brennereien, zwei Brauereibetriebe, fĂźnf MĂźhlen, sieben Ziegelbrennereien, drei Sägewerke, eine Schindelfabrik, acht Kalkbrennereien und zwei Glaswerke. Ăberdies befanden sich dort ein Gaswerk, eine Ofenfabrik, eine AbfĂźllanlage fĂźr Bier, vier Druckereien sowie eine Asphalt- und Pappfabrik. Gleichzeitig wurden Institutionen errichtet, die den Geldbetrieb erleichtern sollten, so zum Beispiel Banken, Geldstuben, Sparkassen- und Anleihestellen. Im Jahre 1892 wurde die erste StraĂenbahnlinie errichtet, die rasch bis in den Ort Deutsch Piekar weitergefĂźhrt wurde. Im Jahre 1899 wurde das Theater erĂśffnet, auf dessen BĂźhne bis zum Zweiten Weltkrieg Schauspieler aus ganz Europa auftraten.
20. Jahrhundert
Von 1896 bis 1900 wurde die Peter-Paul-Kirche erbaut. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Gleiwitz zwei evangelische Kirchen, vier katholische Kirchen, eine altkatholische Kirche, eine Synagoge, ein Gymnasium, eine Oberrealschule, eine Maschinenbau- und HĂźttenschule, zwei Waisenhäuser und war Sitz eines Landgerichts.cite-ref-mkl-2-0[2] Zwischen 1903 und 1906 entstand das neugotische Hauptpostgebäude, und der grĂśĂte Rangierbahnhof Ostdeutschlands.
Vor dem Ersten Weltkrieg sprach etwa ein Viertel der Einwohner Polnisch als Muttersprache.
In den Jahren 1919 bis 1921 erfolgten drei polnische Aufstände in Oberschlesien. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 musste auch die BevÜlkerung von Gleiwitz entscheiden, ob sie zu Polen oder zu Deutschland gehÜren wollte. 32.029 Wahlberechtigte (78,7 % der abgegebenen Stimmen) stimmten fßr einen Verbleib bei Deutschland, 8558 fßr Polen (21,0 %). 113 Stimmen (0,3 %) waren ungßltig. Die Wahlbeteiligung betrug 97,0 %.
Im Jahre 1922 wurde Oberschlesien unter den beiden Ländern aufgeteilt. Gleiwitz, Hindenburg OS und Beuthen OS waren die wenigen Städte des Oberschlesischen Industriegebiets, die beim Deutschen Reich verblieben, und Gleiwitz wurde zur Grenzstadt. Lange Zeit gab es Pläne, die drei Städte zur Dreistädteeinheit Gleiwitz-Hindenburg-Beuthen zusammenzuschlieĂen. Im Jahre 1924 schlossen sich die Theater in Gleiwitz, Hindenburg und Beuthen zum âOberschlesischen Theaterâ (zwischen 1924 und 1927 âTheater Dreier Städteâ) zusammen. 1927 wurden Ellguth-Zabrze, Sosnitza, Richtersdorf und Zernik ins Stadtgebiet von Gleiwitz eingemeindet. Im Jahre 1928 wurde das moderne Hotel âHaus Oberschlesienâ an der WilhelmstraĂe (heute ZwyciÄstwa-StraĂe) erbaut. Das Gebäude ist heute Sitz der Stadtverwaltung.
Von 1925 bis 1933 war der dem Zentrum angehĂśrende Verwaltungsjurist Georg Geisler, der seit 1912 Zweiter BĂźrgermeister gewesen war, OberbĂźrgermeister. Geisler wurde 1933 von den an die Macht gekommenen Nationalsozialisten unrechtmäĂig abgesetzt und durch Josef Meyer von der NSDAP ersetzt.cite-ref-3[3]
Im Jahre 1938 wurde der Gleiwitzer Kanal fertiggestellt. Um den 10. August 1939 begannen die Vorbereitungen fĂźr den Ăberfall auf den Sender Gleiwitz unter der Leitung von Reinhard Heydrich und unterstĂźtzt durch den Leiter der Gestapo, Heinrich MĂźller. Am 31. August 1939 Ăźberfiel eine Gruppe von SS-Männern, die sich als polnische Partisanen verkleidet hatten, unter FĂźhrung von SturmbannfĂźhrer Alfred Naujocks den Sender Gleiwitz, um einen Vorwand fĂźr den deutschen Ăberfall auf Polen zu liefern.cite-ref-4[4] In seiner Rede vor dem Reichstag am Vormittag des nächsten Tages sprach Hitler zum Ăberfall auf Polen auch davon, dass âseit 5:45 Uhr [âŚ] jetzt zurĂźckgeschossenâ werde.cite-ref-5[5] Er erwähnte den Vorfall von Gleiwitz nicht genau, sondern sprach allgemein von 14 Grenzzwischenfällen, die sich in der Nacht ereignet hätten. Die Sendestation mit dem ca. 111 m hohen Holzturm ist heute ein Museum, Radiostacja, Muzeum w Gliwicach.cite-ref-6[6]
Zwischen März und Juli 1944 entstanden in Gleiwitz vier Nebenlager des Konzentrationslagers Auschwitz I. Im März 1944 Gleiwitz I, im Mai Gleiwitz II, im Juni Gleiwitz IV und im Juli Gleiwitz III. Sie wurden am 18. Januar 1945 aufgelÜst.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte am 24. Januar 1945 die Rote Armee Gleiwitz. Zwei Tage später erschien die letzte Ausgabe der in Gleiwitz herausgegebenen deutschsprachigen Zeitung Oberschlesischer Wanderer. In der Stadt, die bisher von grĂśĂeren Kriegsschäden verschont geblieben war, wurden von den sowjetischen Soldaten mehrere Gebäude angezĂźndet, darunter die Gebäude am Ring, das Stadttheater und das Haus Oberschlesien. In der Stadt befanden sich im Januar 1945 55.000 Einwohner. Zwischen Januar und März 1945 ermordeten die Rotarmisten zwischen 1500 und 3000 Gleiwitzer Zivilisten, unter ihnen war der Bildhauer Hanns Breitenbach. Zwischen Februar und März 1945 wurden tausende Personen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert.
Im März 1945 wurde Gleiwitz unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutsche Stadt wurde in âGliwiceâ umbenannt und am 18. März in die Woiwodschaft Schlesien eingegliedert. Nach dem Anschluss an Polen im Mai 1945 begannen sich Polen in Gliwice niederzulassen â Vertriebene aus den an die Sowjetunion angeschlossenen polnischen Gebieten und polnische Siedler aus dem zentralen Teil Polens. Damit einher ging die Vertreibung der dortigen BevĂślkerung nach Deutschland.cite-ref-ome-lexikon-7-0[7]
Im August 1945 wurde ein Durchgangslager fĂźr die Deutschen, die fĂźr die Vertreibung vorgesehen waren, eingerichtet. Am 6. August 1945 begann die Ăśrtliche polnische VerwaltungsbehĂśrde mit der Vertreibung der Ăśrtlichen deutschen BevĂślkerung in die Britische Besatzungszone. Fast die gesamte ehemalige BevĂślkerung der Stadt wurde aufgrund ihrer deutschen Herkunft vertrieben. Seitdem wird die Stadt fast ausschlieĂlich von Polen bewohnt.cite-ref-ome-lexikon-7-1[7] In der Absicht, die Spuren der deutschen Geschichte der Stadt zu verbergen, wurden in den 1940er und 1950er Jahren eigens âEntdeutschungskampagnenâ durchgefĂźhrt. Dazu gehĂśrten insbesondere die Beseitigung deutschsprachiger Schilder und das Entfernen deutschsprachiger Inschriften und Beschriftungen.
Im Jahre 1945 wurde die Schlesische Technische Universität gegrĂźndet. In der Nachkriegszeit wurden Hochhaus-Siedlungen errichtet und die Stadt dehnte sich weiter aus. Umliegende DĂśrfer wurden in die Stadt eingemeindet. In den Jahren 1975 bis 1998 gehĂśrte die Stadt zur Woiwodschaft Kattowitz. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks im Jahre 1989 wurde Gliwice modernisiert. Die neue Autostrada A4 wurde gebaut und neue Gebäude entstanden. Die Häuser an der ZwyciÄstwa-StraĂe werden seit 1992 renoviert, um der Einkaufsmeile den alten Glanz zu verleihen. Seit 1996 befindet sich in der Nähe des Stadtteils Brzezinka eine Sonderwirtschaftszone. Weitere Sonderwirtschaftszonen entstanden in der Nähe der Stadtteile ĹabÄdy und Trynek.
Seit dem 1. Januar 1999 liegt Gliwice in der Woiwodschaft Schlesien und erhielt durch die Verwaltungsreform den Status einer kreisfreien Stadt. Im April 1999 besuchte Papst Johannes Paul II. die Stadt.
Im Jahre 2000 feierte Gliwice sein 750-Jahr-Jubiläum.
Eingemeindungen
Die Stadtgemeinde Gleiwitz hatte ursprĂźnglich dem Kreis Tost-Gleiwitz angehĂśrt. Seit dem 1. April 1897 bildete Gleiwitz mit den eingegliederten Landgemeinden Trynek und Petersdorf (heute Szobiszowice) einen eigenen Stadtkreis, der am 1. Januar 1927 noch einmal um die Landgemeinden Ellguth-Zabrze, Richtersdorf (heute WĂłjtowa WieĹ) und Zernik sowie die Gutsbezirke Städtisch Petersdorf und Städtisch Zernik erweitert wurde.
Die letzte Gebietserweiterung zu deutscher Zeit fand am 1. August 1942 durch die Eingliederung von Teilen der Gemeinden Alt Gleiwitz und Laband (ĹabÄdy) aus dem Landkreis Tost-Gleiwitz zu Gunsten des Stadtkreises Gleiwitz statt.
Im Jahre 1964 kamen ĹabÄdy (Laband) und Czechowice (Schechowitz) zum Gliwicer Stadtgebiet hinzu.
Demographie
â
Hauptartikel
:
Einwohnerentwicklung von Gliwice
| Jahr | Einwohnerzahl | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1750 | 1159 | [ 8 ] |
| 1756 | 1277 | [ 8 ] |
| 1776 | 1365 | [ 8 ] |
| 1783 | 1559 | [ 8 ] |
| 1810 | 2990 | [ 8 ] |
| 1816 | 3163 | [ 9 ] |
| 1825 | 4781 | darunter 446 Evangelische, 440 Juden [ 10 ] |
| 1838 | 6415 | [ 8 ] |
| 1840 | 6643 | ohne Militär, davon 937 Evangelische, 650 Juden [ 11 ] |
| 1855 | 9425 | [ 12 ] |
| 1858 | 10.638 | davon 1557 Evangelische, 7201 Katholiken, 1880 Juden [ 8 ] |
| 1861 | 10.923 | davon 1555 Evangelische, 7476 Katholiken, 1892 Juden [ 8 ] |
| 1871 | 12.939 | mit der Garnison (eine Schwadron Ulanen Nr. 2, ein Bataillon Landwehr Nr. 62), darunter 2000 Evangelische und 2000 Juden (2100 Polen ) [ 9 ] |
| 1890 | 19.667 | davon 3.709 Evangelische, 14.183 Katholiken und 1.767 Juden [ 13 ] |
| 1900 | 52.362 | meist Deutsche (13.376 mit polnischer Muttersprache ), mit der Garnison (zwei Bataillone Infanterie Nr. 22, vier Schwadrone Ulanen Nr. 2), davon 8.122 Evangelische und 2.094 Juden [ 2 ] |
| 1910 | 66.981 | am 1. Dezember, mit dem Militär (1802 Mann), davon 10.321 Evangelische, 47.126 Katholiken, 1786 Juden, 162 Sonstige (49.543 mit deutscher , 9843 mit polnischer Muttersprache, 7461 Einwohner sprechen Deutsch und eine andere Sprache); [ 14 ] nach anderen Angaben davon 10.401 Evangelische und 54.620 Katholiken [ 13 ] |
| 1919 | 69.028 | [ 13 ] |
| 1925 | 81.888 | davon 11.929 Evangelische, 67.680 Katholiken, 77 sonstige Christen, 1906 Juden [ 13 ] |
| 1933 | 111.062 | davon 14.234 Evangelische, 94.167 Katholiken, 21 sonstige Christen, 1830 Juden [ 13 ] |
| 1939 | 114.048 | davon 13.993 Evangelische, 96.479 Katholiken, 898 sonstige Christen, 884 Juden [ 13 ] |
In Gliwice lebten 2002 laut der im selben Jahr durchgefĂźhrten Volkszählung 203.814 Einwohner, von denen 182.496 (89,5 %) die polnische Nationalität angaben. 4811 Personen (2,4 %) gaben eine andere Nationalität an, darunter 2244 Einwohner (1,1 %) die deutsche, 2154 (1,1 %) die nicht anerkannte âschlesischeâ und 98 bekannten sich als Roma. 8,1 % der BevĂślkerung (16.507 Einwohner) machten zur Nationalität keine Angaben.
Politik
(Ober-)BĂźrgermeister
⢠1854â1874: BĂźrgermeister Eduard Teuchert
⢠1875â1899: OberbĂźrgermeister Alfred Kreidel
⢠1899â1912: OberbĂźrgermeister Hermann Mentzel
⢠1916â1922: OberbĂźrgermeister Georg Miethe
⢠1933â1945: Josef Meyer (NSDAP)
Stadtpräsidenten
⢠1946â1948: Jan Koj
⢠1990â1991: Andrzej GaĹaĹźewski
⢠1991â1993: Piotr SarrĂŠ
⢠1993â2019: Zygmunt Frankiewicz
⢠2020â2024: Adam Neumann
⢠seit 2024: Katarzyna KuczyĹska-Budka
An der Spitze der Stadtverwaltung steht ein Stadtpräsident, der von der BevĂślkerung direkt gewählt wird. Seit 1993 war dies Zygmunt Frankiewicz der fĂźr sein Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ gewählt wurde. Bei der Parlamentswahl 2019 wurde er im Wahlkreis 70 in den Senat der Republik Polen gewählt und legte daraufhin sein Amt als Stadtpräsident nieder. Ihm folgte Adam Neumann aus seinem Wahlkomitee nach, der 2024 nicht erneut antrat. Seither ist Katarzyna KuczyĹska-Budka von der Platforma Obywatelska neue Stadtpräsidentin.
Die turnusmäĂige Wahl 2024 ergab folgendes Ergebnis:cite-ref-16[16]
⢠Katarzyna KuczyĹska-Budka (Koalicja Obywatelska) 38,6 % der Stimmen
⢠Mariusz Ĺpiewok (Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ) 27,8 % der Stimmen
⢠Ĺukasz Chmielewski (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 20,0 % der Stimmen
⢠Kajetan Gornig (Wahlkomitee âNeues Rathausâ) 9,8 % der Stimmen
⢠Marcin Glowienka (Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen) 3,8 % der Stimmen
In der daraufhin notwendigen Stichwahl wurde KuczyĹska-Budka mit 50,6 % der Stimmen knapp gegen Ĺpiewok zur neuen Stadtpräsidentin gewählt.
Die nach dem Rßcktritt von Frankiewicz fällige Neuwahl 2020 ergab folgendes Ergebnis:cite-ref-17[17]
⢠Adam Neumann (Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ) 51,2 % der Stimmen
⢠Janusz MoszyĹski (Koalicja Obywatelska) 25,1 % der Stimmen
⢠Kajetan Gornig (Wahlkomitee âEnergie fĂźr Gliwiceâ) 18,3 % der Stimmen
⢠Andrzej Gillner (parteilos) 5,4 % der Stimmen
Damit wurde Neumann bereits im ersten Wahlgang zum Nachfolger von Frankiewicz gewählt.
Bei der Wahl 2018 trat Frankiewicz mit seinem eigenen Wahlkomitee an, wurde aber auch von der Koalicja Obywatelska unterstĂźtzt. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis:cite-ref-18[18]
⢠Zygmunt Frankiewicz (Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ) 72,4 % der Stimmen
⢠JarosĹaw Gonciarz (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 19,4 % der Stimmen
⢠Bernard Fic (Sojusz Lewicy Demokratycznej / Lewica Razem) 4,7 % der Stimmen
⢠MirosĹawa Sander (Kukizâ15) 3,5 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Frankiewicz bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Stadtrat
Der Stadtrat besteht aus 25 Mitgliedern und wird direkt gewählt. Die Stadtratswahl 2024 fßhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-19[19]
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 34,6 % der Stimmen, 10 Sitze
⢠Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ 22,2 % der Stimmen, 6 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 21,4 % der Stimmen, 7 Sitze
⢠Wahlkomitee âNeues Rathausâ 9,8 % der Stimmen, 2 Sitze
⢠Trzecia Droga (TD) 5,6 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen 4,6 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Ăbrige 1,9 % der Stimmen, kein Sitz
Die Stadtratswahl 2018 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-20[20]
⢠Wahlkomitee âKoalition fĂźr Gliwice Zygmunt Frankiewiczâ 40,5 % der Stimmen, 11 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 24,4 % der Stimmen, 8 Sitze
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 23,3 % der Stimmen, 6 Sitze
⢠Kukizâ15 5,9 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) / Lewica Razem (Razem) 5,8 % der Stimmen, kein Sitz
Wappen
â
Hauptartikel
:
Wappen von Gliwice
Das Wappen der Stadt ist gespalten; vorne in Blau ein halber goldener Adler am Spalt (der oberschlesische Adler), hinten in Rot ein silberner Zinnenturm mit blauem Spitzdach. Wahrscheinlich beruft sich der Ursprung des Turmes auf eines der Stadttore. Das ursprĂźngliche Wappen hatte rechts den halben Habsburger Adler auf rot-weiĂ-rotem Grund und links in Blau den halben oberschlesischen Adler. In der Mitte war der Turm positioniert, der in rot-weiĂ-rote TĂźcher gehĂźllt ist, Ăźber ihm war eine Abbildung von Maria und Jesus Ăźber einem Halbmond.
Zu kommunistischen Zeiten wurden während der Entdeutschung der Stadt zunächst der Habsburger Adler durch den polnischen Adler und der rot-weiĂ-rote Hintergrund durch Rot ersetzt sowie der Halbmond entfernt und der Turm rot eingefärbt, ehe man kurz darauf das Wappen durch das aktuelle ersetzte.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Gliwice unterhält Beziehungen mit den Städten
⢠Deutschland Bottrop, Deutschland
⢠Deutschland Dessau-RoĂlau, Deutschland
⢠Vereinigtes Konigreich Doncaster, GroĂbritannien
⢠Ungarn Salgótarjån, Ungarn
⢠Frankreich Valenciennes, Frankreich
SehenswĂźrdigkeiten
Bauwerke
Zu den Sehenswßrdigkeiten in Gliwice gehÜren die zahlreichen Backsteingebäude. Dazu gehÜren u. a. die meisten Kirchen in Gliwice, das Hauptpostgebäude, die jßdische Friedhofshalle, die Gebäude der Grube Gleiwitz, das Graue und Rote Chemiegebäude der Technischen Universität und die Feuerwache.
Zahlreiche SehenswĂźrdigkeiten finden sich in der Altstadt, wie der Ring mit dem Rathaus, die Allerheiligenkirche, die Stadtmauer und das Schloss.
Das erste Rathaus wurde im 13. Jahrhundert erbaut, im 19. Jahrhundert entstand das heutige. Die HĂśhe des Rathausturms beträgt 41 Meter. Nachdem die Stadtverwaltung an die ZwyciÄstwa-StraĂe gezogen ist, dient das Rathaus nur noch als Standesamt. In den letzten Jahren wurde es renoviert.
Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war Teil der Stadtmauer, die die Altstadt schĂźtzte. Seit 1959 befindet sich hier ein Museum Ăźber die Stadtgeschichte von Gliwice.
In der Nähe der Altstadt befinden sich das Hauptpostgebäude und die Villa Caro. Die Villa Caro wurde in den zwischen 1882 und 1885 fßr Oskar Caro erbaut und ist heute der Hauptsitz des Museums in Gliwice. Eine weitere Sehenswßrdigkeit in der Innenstadt ist das Palmenhaus im Chopin-Park. Das Palmenhaus beherbergt auf 2000 Quadratmetern 5600 verschiedene Pflanzen. Das erste Palmenhaus entstand schon 1880. Im Jahr 1924 wurde an gleicher Stelle ein Neubau errichtet, der um 2000 zum heutigen Haus umgebaut wurde. Seit 1930 ist das Palmenhaus Üffentlich zugänglich.
Zwischen dem Gleiwitzer Ring in der Altstadt und dem Hauptbahnhof verläuft die ZwyciÄstwa-StraĂe, eine 840 Meter lange EinkaufsstraĂe. Sie wurde 1908 zur befestigten StraĂe ausgebaut und erhielt den Namen âWilhelmstraĂeâ. Nach und nach entwickelte sie sich zur heutigen EinkaufsstraĂe. Der heutige Name ZwyciÄstwa-StraĂe bedeutet auf Deutsch SiegesstraĂe. An der StraĂe befinden sich die Stadtverwaltung, viele Geschäfte und mehrere Hotels. Die StraĂe ist umgeben von grĂźnderzeitlichen Häusern mit EcktĂźrmen, darunter der Schlesische Hof, aber auch von modernen Häusern aus den 20er und 30er Jahren wie z. B. das Seidenhaus Weichmann.
Eine ingenieurtechnische und historisch bedeutende SehenswĂźrdigkeit ist der Sendeturm Gleiwitz. Er ist der einzige noch vorhandene Sendeturm in Holzbauweise, der mit einer HĂśhe von 118 Metern die hĂśchste Holzkonstruktion der Welt sein dĂźrfte. Bekannt wurde der Sender durch den inszenierten Ăberfall auf den Sender Gleiwitz im Jahr 1939.
Die ehemalige Gaststätte âFeldschlĂśĂchenâ im Stadtteil Petersdorf (heute Szobiszowice) in der JohannisstraĂe (heute ul. Swietojanska) 35, in der sich bereits um 1865 eine Schule befand, bevor um 1880 ein Restaurant erĂśffnet wurde, das bis 1945 durchgängig betrieben wurde (von 1929 bis 1945 von Johann Herzog).
Die Schweizerei war ebenso wie das Seufzerwäldchen ein ehemaliger Ausflugsort in Gleiwitz.
Kirchen
In Gliwice gibt es 25 katholische Kirchen und sieben Kirchen anderen Glaubens. Die bedeutendsten sind die zwischen 1896 und 1900 errichtete neugotische Peter-Paul-Kirche im Stadtzentrum, die gotische Allerheiligenkirche aus dem 13. Jahrhundert, die nach einem Brand ab 1929 restauriert wurde. Auf dem 62 Meter hohen Turm mit weit sichtbarem Kreuz wurde 2004 eine Aussichtsplattform erĂśffnet. An die gotische Bartholomäuskirche aus dem 13. Jahrhundert wurde Im 15. Jahrhundert der kleine Turm gebaut. Ihre Mauern bestehen aus groĂen Steinen. FĂźr ihre im Laufe der Jahre angewachsene Gemeinde wurde 1907 bis 1911 in der Nähe die neue neugotische Bartholomäuskirche errichtet. Die zwischen 1856 und 1859 errichtete St. Barbara-Kirche im Stadtzentrum in der Nähe der ZwyciÄstwa-StraĂe besitzt einen 44 Meter hohen Turm.
Weitere bedeutende Kirchengebäude sind die Mariä-Himmelfahrt-Kirche, eine besonders groĂe versetzte Schrotholzkirche (vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts erbaut), die Trinitatiskirche, die Kirche zum heiligen Kreuz und die Christus-KĂśnig-Kirche.
Siehe auch
:
Albertus-Magnus-Kirche (Gliwice)
und
Hedwigkirche (Gliwice)
Sonstige Bauwerke
Standbilder
â
Hauptartikel
:
Liste der Denkmale in Gliwice
Zu den bekanntesten Standbildern zählen der Brunnen mit tanzenden Faunen, der Neptunbrunnen, der Wachende LÜwe und der Brunnen mit Knabe mit Schwan.
Kultur und Freizeit
Theater
In Gliwice gibt es heute drei Theater. Das Gliwicki Teatr Muzyczny (Gleiwitzer Musiktheater), das Teatr A und das Teatr Nowej Sztuki (Theater der Neuen KĂźnste).
Das Gliwicki Teatr Muzyczny besteht seit dem Jahr 1952. Im Jahre 2001 wurde das Theater nach einer Renovierung wiedererĂśffnet. Das Teatr A besteht seit 1996. Hier werden Ăźberwiegend TheaterstĂźcke mit religiĂśsem Hintergrund aufgefĂźhrt. Das Teatr Nowej Sztuki besteht seit Dezember 2002 und gehĂśrt zu den kleineren Theatern in der Woiwodschaft Kattowitz.
Derzeit gibt es einige Initiativen, die das 1945 abgebrannte Stadttheater Gleiwitz wieder aufbauen wollen.
Kinos
In der Stadt gibt es zwei Kinos. Das kleinere Kino Amok befindet sich im Gebäude der Stadtverwaltung. Das grĂśĂte Kino in Gliwice ist mit 13 Kinosälen das neue Kino Cinema City im neuen Einkaufszentrum Forum Gliwice.
Museen
Parks
Zu den grĂśĂten Parkanlagen in Gleiwitz zählen der FrĂŠdĂŠric-Chopin-Park und der BolesĹaw-Chrobry-Park im Stadtzentrum. Im Chopin-Park befindet sich das Palmenhaus. Eine weitere Parkanlage ist der Plac Grunwaldzki; dazu kommen mehrere kleine GrĂźnanlagen, darunter die platzartigen GrĂźnanlagen âDessauâ, âValenciennesâ, âDoncasterâ, âTheodor Kalideâ und die GrĂźnanlage vor der Stadtverwaltung. Im Norden von Gliwice erstreckt sich der Las ĹabÄdzki, ein groĂer Wald, den vor allem Reiter als Ausflugsziel benutzen. Im Nordosten der Stadt liegt der Stadtwald.
Sport
Geschichte
Der erfolgreichste Gleiwitzer Verein war die 1926 gegrĂźndete SVgg Vorwärts-Rasensport. Sie spielte in der obersten deutschen FuĂballliga, der Gauliga Schlesien, bzw. ab 1941 in der Gauliga Oberschlesien und nahm siebenmal an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil. Daneben existierten in Gleiwitz noch folgende FuĂballvereine: der VfB 1910, der Reichsbahn-SV Gleiwitz, der TV Vorwärts, der MTV 1887, der VfR 1919, die Vgt. Gleiwitzer Sportfreunde, der SC Vorwärts 1917, der SC Schlesien 1922, der SC Germania Sosnitza, der SuSV Gleiwitz-Nord, der BV Laband, der FC Askania Peiskretscham, der SV 1910 Zernik, die SpVgg 1921 Gleiwitz-Nord, der ESV, der SV 1924 Laband, die SVgg OberhĂźtten, die SVgg Freiwillige Feuerwehr, der Post SV, der Reichsbahn-SV Peiskretscham, der SV Hultschiner, die SVgg Oberschlesier, die SVgg Debewa, die Gleiwitzer SG 1931 und die SVgg Defaka.cite-ref-21[21]
Gegenwart
Der 1945 gegrĂźndete FuĂballverein Piast Gliwice spielte zweimal im Finale um den Polnischen FuĂballpokal, ging aber aus beiden Partien als Verlierer vom Platz. Im Juni 2008 gelang der Mannschaft erstmals der Aufstieg in die hĂśchste polnische Spielklasse, die Ekstraklasa. 2019 wurde der Verein erstmals polnischer FuĂballmeister. Piast Gliwice betreibt weiter Abteilungen fĂźr Fechten, Bridge, Tennis und Leichtathletik. Die KKS Kolejarz betreibt Feldhockey, FuĂball und Tischtennis; SoĹnica Gliwice: FuĂball und Damenhandball; GAF Gliwice: Futsal; NBiT Gliwice: Futsal; PiÄ
teczki Gliwice: Frauen-Futsal; Piast Gliwice: Futsal; AZS Politechnika ĹlÄ
ska Gliwice: Herrenvolleyball; AZS Politechnika ĹlÄ
ska Gliwice: Judo; AZS Politechnika ĹlÄ
ska Gliwice: AikidĹ; AZS Politechnika ĹlÄ
ska Gliwice; IaidĹ; KĹ AZS Politechnika ĹlÄ
ska Damenvolleyball und Fechten; Interschool Ski Club MKN Gliwice: Ski Alpin; Sikret Gliwice: Volleyball, Schwimmen und Wintersport; Gliwice Kyokushin Karate Club: Kyokushin Kaikan; Gliwice Shooting Club: Sport- und FreizeitschieĂen.
Sportstätten
Die Arena Gliwice (auch Hala Widowiskowo-Sportowa Gliwice; deutsch Sport- und Unterhaltungshalle Gleiwitz) ist eine Mehrzweckhalle sie bietet maximal 17.178 Zuschauern (10.178 Sitz- und 7.000 Stehplätze) Platz. Angeschlossen ist die MaĹa Arena (deutsch Kleine Arena), die fĂźr kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann und 3.360 Plätze bietet.
Im Stadtzentrum gibt es keine Freibäder. Die drei Freibäder (KÄ
pielisko LeĹne, KÄ
pielisko Neptun und KÄ
pielisko Czechowice) befinden sich in den Vororten von Gliwice und sind im Sommer gut besucht. In Gliwice gibt es zudem fĂźnf Schwimmhallen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Gliwice ist fĂźr den StraĂenverkehr sowie fĂźr den Eisenbahn- und Schiffsverkehr ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Die LandesstraĂen (droga krajowa) 78 und 88 verlaufen Ăźber Gliwice; die LandesstraĂe 44 nach Krakau sowie zwei WoiwodschaftsstraĂen (droga wojewĂłdzka) 408 nach KÄdzierzyn-KoĹşle und 901 nach Olesno beginnen hier.
Durch Gliwice verlaufen in nord-sĂźdlicher Richtung die Autobahn A4, in ostwestlicher Richtung die Autobahn A1 sowie als Ergänzung innerstädtisch die SchnellverkehrsstraĂe Drogowa Trasa Ĺrednicowa.
Der ĂPNV in Gliwice wird von ca. 45 Stadtbuslinien sowie vier PKS-Buslinien angeboten. Bis zum 1. September 2009 gab es eine StraĂenbahnverbindung der Oberschlesischen StraĂenbahn mit Ruda ĹlÄ
ska. Seitdem enden die Bahnen der Linien 1, 3, 4, 5, 11, 17 und 30 an der Stadtgrenze an der Haltestelle Gliwice Zajezdnia.
Der Bahnhof Gliwice ist einer der grĂśĂten BahnhĂśfe im Oberschlesischen Industriegebiet. Neben diesem hat Gliwice zwei weitere BahnhĂśfe in den Stadtteilen ĹabÄdy und SoĹnica sowie einen GĂźterbahnhof.
Vom 25. März 1899 bis zum Jahr 1993 war Gleiwitz durch die Oberschlesische Schmalspurbahn mit Ratibor verbunden. Die Spurweite betrug 785 mm. 2013 existierte davon noch ein Museumsbahnbetrieb.
Durch Gliwice flieĂt der Fluss KĹodnica (Klodnitz) und der Kanal Gliwice (Gleiwitzer Kanal). Der Gleiwitzer Kanal mĂźndet in die Oder und fängt in Gliwice in einem Hafen an. Gliwice war daher ein wichtiger Standort fĂźr die Schifffahrt. Kohle aus dem Oberschlesischen Industriegebiet wurde zumeist von Gliwice aus in Richtung Westen verschifft. Der Massenguttransport ist auf der Oder aber seit Jahren rĂźckläufig und gegenwärtig kein wesentlicher Faktor mehr.
Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Katowice. Er liegt 34 Kilometer nordĂśstlich der Stadt. Ein weiterer internationaler Flughafen ist der von Krakau-Balice. Der Flugplatz Opole-KamieĹ ĹlÄ
ski hat keine Relevanz. Gliwice selbst hat einen traditionsreichen alten Flugplatz im Stadtteil Trynek (Trinneck), der vom Ăśrtlichen Luftsportclub sowie fĂźr den Einsatz des Rettungshubschraubers genutzt wird.
Ansässige Unternehmen
In Gliwice gibt es drei groĂe Sonderwirtschaftszonen. Die grĂśĂte Fläche befindet sich bei Gliwice-Brzezinka, in der sich auch das Automobilwerk von PSA niedergelassen hat. Seit Herbst 2015 produziert das Werk (jetzt unter dem Namen Stellantis) die neueste Opel Kadett/Astra Generation, was das wichtigste Volumenmodell der Marke darstellt.
Weitere Unternehmen in Gliwice sind der spanische Produzent von Badkeramik Roca der japanische Produzent von Filtern, Katalysatoren und Sensoren fĂźr Autos NGK Ceramics, die ZakĹady Mechanicze Bumar ĹabÄdy, die PT-91-Panzer und Baumaschinen herstellt, das Steinkohlebergwerk SoĹnica und der grĂśĂte polnische Hersteller und Vertreiber chemischer Reagenzien, Avantor Performance Materials Poland (ehemals Polskie Reagents Chemiczne). Eine weitere Sonderwirtschaftszone befindet sich bei Trynek. Die kleinste Sonderwirtschaftszone befindet sich in Gliwice-ĹabÄdy auf einem ehemaligen Bergwerksgelände.
Handel und EinkaufsmĂśglichkeiten
Neben zahlreichen Geschäften im Stadtzentrum und an der ZwyciÄstwa-StraĂe gibt es GroĂmärkte auĂerhalb der Innenstadt. AuĂerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Hypermarkt Tesco. In Gliwice gibt es noch zwei Einkaufszentren, das Forum Gliwice und das Einkaufszentrum Arena Gliwice.
Medien
Gliwice ist Sitz eines Regionalstudios von Polskie Radio Katowice und eines Studios von Radio Plus und CCM Radio. RegelmäĂig in Gliwice erscheinende Zeitungen sind die Nowiny Gliwickie und der Dziennik Zachodni.
Ăffentliche Einrichtungen, Bildung und Kultur, Projekte
⢠Schlesische Technische Universitätcite-ref-22[22]
⢠Schlesisches Heimatmuseumcite-ref-23[23]
⢠Nowe Gliwice
Personen aus Gleiwitz oder mit der Stadt Verbundene
â
Hauptartikel
:
Liste von PersĂśnlichkeiten der Stadt Gliwice
Bekannte, in Gliwice geborene PersĂśnlichkeiten sind unter anderem der Bergbauingenieur und Zoologe Wilhelm von Blandowski, der Physiker Eugen Goldstein, der Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Richard Wetz, der Neurologe und Psychiater sowie Epileptologe Alfred Hauptmann, die Gewerkschafterin, Frauenrechtlerin und politische Rednerin Agnes Wabnitz, der KĂźnstler Franz Pauli, der Literat, Schriftsteller und Lyriker Olav MĂźnzberg, der Schriftsteller Wolfgang Bittner, der Schauspieler Hansi Kraus sowie die FuĂballspieler Adam Matuschyk, Sebastian Boenisch und Lukas Podolski.
EhrenbĂźrger
Unvollständige Liste
FĂźnf AngehĂśrige der jĂźdischen Gemeinde erhielten die EhrenbĂźrgerwĂźrde:cite-ref-24[24]
⢠Simon Freund (1823â1896), Sanitätsrat (1892)
⢠Eugen Lustig (1856â1929), Justizrat (1917)
⢠Josef Kleczewski, Besitzer einer Papierfabrik (1919)
⢠Arthur Kochmann (1864â1944), Justizrat, in Auschwitz umgebracht (1928)
⢠Victor Perez (1911â1945), Boxer (auf dem Todesmarsch nach der AuflĂśsung des Konzentrationslagers Auschwitz erschossen)
Literatur
⢠Martin Zeiller: Gleibitz. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae (= Topographia Germaniae. Band 11). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650, S. 142 (Volltext [Wikisource]).
⢠Gleiwitz, Stadt und Stadtkreis, links der Klodnitz und des Klodnitzkanals, Regierungsbezirk Oppeln, preuĂische Provinz Schlesien. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Gleiwitz (meyersgaz.org).
⢠Gleiwitz. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 7, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885â1892, S. 422.
⢠Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 473â483 (Google Books).
⢠Johann Georg Knie: Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller DĂśrfer, Flecken, Städte und andern Orte der KĂśnigl. PreuĂ. Provinz Schlesien. Breslau 1830, S. 927â928 (Google Books).
⢠Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der DĂśrfer, Flecken, Städte und andern Orte der KĂśnigl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage. GraĂ, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 820â821 (Google Books).
⢠Franz Idzikowski: Nachrichten von dem ehemaligen Franziskaner-Kloster zu Gleiwitz, in dessen Räumen den 29. April 1816 das jetzige Gymnasium erĂśffnet wurde (zum 50-jährigen Jubiläum des Gymnasiums Gleiwitz). In: Schlesische Provinzialblätter. Neue Folge. FĂźnfter Band, Breslau 1866, S. 140â145 (Google Books), S. 213â221 (Google Books) und S. 273â221 (Google Books).
⢠Horst Bienek: Gleiwitz. Eine oberschlesische Chronik in vier Teilen, eine Familiensage der Familie Piontek, dtv, 2000, ISBN 3-423-12773-2.
⢠Wolfgang Bittner: Gleiwitz heiĂt heute Gliwice. Athena/Mediamorphosis, Oberhausen/WrocĹaw 2003, ISBN 3-89896-161-3/83-88726-11-0, (deutsch und polnisch)
⢠Boleslaw Domanski: Gliwice/Gleiwitz, Oberschlesien: Erfolgssuche in einer Problemregion. In: Geographische Rundschau. 50 (1998), Heft 1, S. 35â41.
⢠Marek Gabzdyl: Gliwice wczoraj â Gleiwitz gestern. Gliwice 1994, ISBN 83-85338-23-3.
⢠Benno Nietsche: Geschichte der Stadt Gleiwitz. Raschdorff, Gleiwitz 1886.
⢠Seidel: Die kĂśnigliche EisengieĂerei zu Gleiwitz. Ernst, Berlin 1896.
⢠Rudolf Schlegel: Gleiwitz â ein heimatliches Geschichtenbuch. Laumann, DĂźlmen 1982, ISBN 3-87466-033-8.
⢠Rudolf Schlegel: Gleiwitz in alter und neuer Zeit. Laumann, Dßlmen 1985, ISBN 3-87466-074-5.
⢠BogusĹaw Tracz: Rok ostatni â rok pierwszy. Gliwice 1945. Gliwice 2004, ISBN 83-89856-00-X.
⢠Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Band: Schlesien (= KrÜners Taschenausgabe. Band 316). KrÜner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3.
Weblinks
Commons
: Gliwice
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Gleiwitz
â ReisefĂźhrer
⢠Stadt Gleiwitz (Territorial.de)
⢠gliwice.eu/de (Internetauftritt, deutsch)
⢠Virtuelles Schtetl. Lokalgeschichte
Einzelnachweise
cite-note-area-and-population-in-the-territorial-profile-in-2024-11. Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-mkl-22. â Meyers GroĂes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 8, Leipzig/Wien 1907, S. 26.
cite-note-33. â Guido Hitze: Carl Ulitzka (1873â1953) oder Oberschlesien zwischen den Weltkriegen. Droste, DĂźsseldorf 2002, ISBN 978-3-7700-1888-8, S. 1119.
cite-note-44. â Mario R. Dederichs: Heydrich: The Face of Evil, Casemate Publishers, 2009, ISBN 1-935149-12-1, S. 89.
cite-note-55. â Adolf Hitler: Erklärung der Reichsregierung vor dem Deutschen Reichstag. In: 1000dokumente.de. 1. September 1939, abgerufen am 19. Oktober 2014.
cite-note-66. â Walther Hofer: Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. LIT Verlag, Berlin/Hamburg/MĂźnster 2007, ISBN 978-3-8258-0383-4, S. 384.
cite-note-ome-lexikon-77. â Gleiwitz/Gliwice, auf ome-lexikon.uni-oldenburg.de
cite-note-triest479-82. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 479.
cite-note-neumann-93. Gustav Neumann: Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung. Band 2, G. F. O. MĂźller, Berlin 1874, S. 175.
cite-note-104. Johann Georg Knie: Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der DĂśrfer, Flecken, Städte und andern Orte der KĂśnigl. PreuĂ. Provinz Schlesien, mit EinschluĂ des jetzt ganz zur Provinz gehĂśrenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefĂźgter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung. Melcher, Breslau 1830, S. 927â928.
cite-note-115. Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der DĂśrfer, Flecken, Städte und andern Orte der KĂśnigl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage. GraĂ, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 820â821.
cite-note-triest471-126. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1865, S. 471, Ziffer 1.
cite-note-mr-137. Michael Rademacher: Gleiwitz. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
cite-note-148. KĂśniglich PreuĂisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Heft VI: Regierungsbezirk Oppeln, S. 8â9, Stadtkreis Gleiwitz.
cite-note-1515. â Guido Hitze: Carl Ulitzka (1873â1953) oder Oberschlesien zwischen den Weltkriegen. Droste, DĂźsseldorf 2002, ISBN 978-3-7700-1888-8, S. 1119.
cite-note-1616. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Mai 2024.
cite-note-1717. â âNowy prezydent Gliwic zĹoĹźyĹ Ĺlubowanie. Adam Neumann objÄ
Ĺ urzÄ
dâ, auf gliwice.naszemiasto.pl, abgerufen am 30. Juli 2020.
cite-note-1818. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. Juli 2020.
cite-note-1919. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Mai 2024.
cite-note-2020. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 30. Juli 2020.
cite-note-2121. â FuĂball-Chronik, FuĂball in Schlesien 1900/01â1932/33, Ergebnisse und Tabellen aus den hĂśchsten Ligen des SĂźdostdeutschen FuĂballverbandes und der Einzelverbände der Region, Herausgeber: DSfFS e. V., Berlin 2007.
cite-note-2222. â Technische Universität
cite-note-2323. â Schlesisches Heimatmuseum
cite-note-2424. â Zikaron-Memory (Memento des Originals vom 13. August 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fabrykapr.com